Rot/Schwarz

Das HDS will uns lehren, was es heißt, dieser Mensch in diesem Körper zu sein. Um diesen Auftrag erfüllen zu können, werden wir mit roten Themen für den Körper und mit schwarzen Themen für den Bewohner dieses Körpers ausgestattet. Wir bezeichnen die beiden Seiten auch als Design und Persönlichkeit, als unbewusst und bewusst, als Yin und Yang, als materiell und als geistig/seelisch. Diese Art der klaren Differenzierung und Benennung ist für alle Systeme der Selbsterkenntnis einzigartig.

In einer Metapher sprechen wir vom Design als Fahrzeug und von der Persönlichkeit als Fahrgast. Er besteigt zum Beginn des Lebens sein Vehikel und lässt sich durch das unendliche Reich der Erfahrungen kutschieren. Das Bild wäre unvollständig ohne einen Fahrer. Der hat seinen Platz in der Körpergrafik selbst, und zwar als Tor 2 im Zentrum der Identität. Und nur der Fahrer weiß, wo es lang geht.

Zu den Themen des Designs gehört auch ein eigener Zeitpunkt, der genau 88° vor der Geburt liegt. Zu diesem Moment ist der Körper in allen Einzelheiten angelegt, kann der Persönlichkeit also schon einen Raum anbieten und mit ihr gemeinsam noch drei Monate reifen
.
Mit den schwarzen Themen können wir uns leicht identifizieren. Das sind wir! Die roten Themen funktionieren automatisch aus sich heraus, ohne Einflussmöglichkeit der Persönlichkeit. Hier finden Dinge einfach statt. Wir sagen auch, dass uns etwas in Fleisch und Blut liegt. Oder auch, es passiert mir immer wieder, dass.... . Hier fragt sich die Persönlichkeit zu Recht höchst irritiert: Das soll ich sein? Denn sie ist es ja auch nicht, sondern das autonome Vehikel
.
Beide Seiten kommen gut miteinander aus, wenn sie sich ihrer Beschränkung bewusst sind und sie sich einander hingeben können.

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